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Hinweis zur technischen Abnahme in Mickhausen |
(vom 30. September 2007) |
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Rüdiger Kleinschmidt, seines Zeichens Permanenter Technischer Kommissar des DMSB für die Berg DM und den KW Berg-Cup möchten auf die Besonderheiten der technischen Abnahme beim diesjährigen Bergrennen Mickhausen hinweisen.
Die technische Abnahme findet an einem festen Platz (Schmutterstraße, Vorstart) statt. Für alle Teilnehmer des Berg-Finale von Mickhausen gilt, sich bitte nach der Papierabnahme umgehend bei der technische Abnahme einzufinden und diese zeitnah zu erledigen. Es sollten die komplette Ausrüstung (Bekleidung, Helm ...) sowie die notwendigen Papiere bei der Abnahme mitgeführt werden. Nachzügler möchten bitte die Ausschreibung genau beachten! Nachfolgend dazu, ein Auszug der offiziellen Ausschreibung hinsichtlich der technischen Abnahme. Punkt 9.2.1: Die technische Wagenabnahme findet statt: - am Vorstart, Schmutterstraße und zwar am Freitag 05.10.2007 von 15.00 bis 21.00 h (alle Gruppen). Nachträglich auf schriftliche Anfrage: - am Vorstart, Schmutterstraße und zwar am Samstag 06.10.2007 von 07.00 bis 08.00 h (FiA-Gruppen) sowie am 06.10.2007 von 08.00 bis 09.00 h (andere Gruppen). Punkt 9.2.2: Für die Identifizierung der Fahrzeuge und die Kontrolle der Sicherheitsmaßnahmen müssen die Teilnehmer bei der technischen Wagenabnahme ihr Fahrzeug persönlich begleiten.
(von Rüdiger Kleinschmidt / thb)
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Schnellster des Tages beim Zotzenbacher Berg-Slalom |
(vom 16.September 2007) |
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Der Gesamtsieger des 12. Zotzenbacher Berg-Slaloms heißt Achim Kreim. Dank dreier fehlerfreier Wertungsläufe ließ der Berg-Spezialist aus Fränkisch-Crumbach den schnellsten Mann des Tages, Andreas Kokor (Fichtenberg), hinter sich. Zweiter im Gesamt wurde Jan Weimar (Hofheim) vor Lars Bröker (Großalmerode). Dahinter etablierte sich Kokor als Gesamtvierter, der wegen eines Pylonenfehlers drei Sekunden addiert bekam.
Mit 99 Fahrern war das Teilnehmerfeld bei der 12. Auflage des Zotzenbacher Berg-Slaloms erfreulich groß. Gegenüber 2006 legte die aus den MSF Zotzenbach (DMV), dem MSC Überwald und MSC Rodenstein (beide ADAC) sowie dem MSTC Erbach (DMV) bestehende Veranstaltergemeinschaft um staatliche 35 Starter zu. Allerdings dürfte es nur noch wenigen von ihnen vergönnt gewesen sein, dereinst auf der legendären Bergrennstrecke gefahren zu sein.
Unter den Startern befanden sich zahlreiche Bergrennfahrer. Sie machten am Ende auch den Sieg unter sich aus. Allen voran Mitorganisator Achim Kreim im Mitsubishi Evo 8. Mit einer tiefen 57er Zeit und zwei 58er Läufen legte der Bergspezialist aus Fränkisch-Crumbach den Grundstein für den Gesamtsieg. 173,96 Sekunden standen für den Unternehmer am Ende zu Buche.
Lediglich H2000-Pilot Andreas Kokor war schneller als Achim Kreim. Dem Fichtenberger im Ford Escort Mk1 RS 2000 waren zwei 57er Zeiten gelungen und eine tiefe 58er Zeit. Pech für Andi Kokor, dass er im zweiten Heat eine Pylone erwischte und dafür drei Sekunden kassierte. Ungeachtet dessen fuhr er auch im dritten Wertungslauf voll auf Angriff und sicherte sich so den vierten Gesamtrang.
Der Hofheimer Jan Weimar profitierte ebenfalls vom Patzer Kokors. Er war in seinem Ford Escort RS Cosworth beständig schnell unterwegs und belegte rund 1,7 Sekunden hinter Kreim Gesamtrang zwei. Dritter im Bund der schnellen Bergslalompiloten wurde Lars Bröker. Auch wenn der beim Hauenstein-Bergrennen im Graben gelandete Honda Civic des schnellen Bergrennfahrers aus Großalmerode rein äußerlich noch nicht wieder ganz hergestellt ist, präsentierte Bröker in Zotzenbach seine gute Verfassung und die perfekte Technik des reparierten Civic in Perfektion. Gesamtrang drei mit 176,08 Sekunden war die verdiente Ausbeute.
René Rypka (Rödermark/ Opel Kadett GTE) auf Platz fünf, Günter Fertig (Marktheidenfeld/ Opel Kadett C) auf Platz sechs und CBC-Starter Christian Kolb (Thulba/ BMW E21) auf Platz elf waren weitere Top-Berg-Piloten, die sich in Zotzenbach gut in Szene zu setzen wussten.
(C)khf
Andreas Kokor war der schnellste Mann beim Zotzenbacher Berg-Slalom. Mit zwei 57er Zeiten und einer tiefen 58er Zeit war der Fichtenberger im Ford Escort Mk1 RS 2000 auf der rund 1600 Meter langen Slalompiste der eigentliche Pole-Setter. Allerdings purzelte im zweiten Wertungslauf eine Pylone, was ihm letztlich Gesamtrang vier einbrachte. An Einsatz mangelte es jedenfalls nicht, wie das Bild hinreichend unter Beweis stellt.
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151 Teilnehmer beim Jubiläumsbergrennen in Osnabrück!!! |
(vom 07.August.2007) |
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Wir hatten nicht damit gerechnet, dass so viele Teilnehmer in diesem Jahr nach Osnabrück kommen werden. Das ist ein Super Ergebnis und zeigt einmal mehr, dass sich die nördlichste Veranstaltung im deutschen Bergrennsport nach wie vor großer Beliebtheit erfreut! Wir danken schon jetzt allen Teilnehmern für Ihr Vertrauen! Das Nennergebnis ist eine schöne Belohnung für die Mühen, die wir alle in den letzten Wochen auf uns genommen haben, um wieder eine Top Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
 Ein weiteres Highlight können wir heute auch noch bekannt geben: In der Gruppe FS/E1 über 3 Liter gesellt sich ein weiterer Top-Fahrer und Zuschauermagnet dem Fahrerfeld hinzu:
Bruno Ianniello auf seinem Lancia Delta S4 Abarth wird mit den anderen Fahrern dieser Gruppe, Reto Meisel, Norbert Handa, Norbert Brenner und Herbert Stolz um den Klassen- und Divisionssieg kämpfen. Wir freuen uns sehr auf dieses sicherlich sehr spannende Duell!!!
(MSC Osnabrück e.V. im ADAC)
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Vorschau HOMBURG (D): 168 Teams starten in Homburg |
(vom 10. Juli 2007) |
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Das Homburger Bergrennen ist wieder auf der Höhe! Nach zwei eher mäßigen Bergrennen in 2005 und im Vorjahr, wo die große Masse der Bergrennfahrer der Käshofer Straße wegen ihrer maroden Asphaltbeschaffenheit fern blieb, kann Rennleiter Hartmut Schöffler ein, in Masse und Klasse exzellentes Meldeergebnis verkünden. Mit 168 Teilnehmern knüpft der Homburger Automobilclub somit an die Glanzzeiten seines saarpfälzischen Motorsportklassikers, aus den 1980er und 90er Jahre an, wo alljährlich Fahrerfelder um die 180 Piloten den Weg zur Käshofer Straße fanden. Praktischen alle namhaften Deutschen Bergspezialisten haben sich für die 34. Auflage angemeldet. Aufgepeppt wird das Ganze, durch Spitzenfahrer aus Österreich und der Schweiz und sogar der amtierende Berg-Europameister Jörg Weidinger aus Happurg wird mit von der Partie sein. Neben Weidinger (Osella BMW) kommen für den Gesamtsieg mindestens drei weitere Sportprototypenfahrer in Frage. Der bereits 59jährige Rekordmeister Herbert Stenger (Sommerkahl / Stenger BMW) trifft auf den derzeitigen Meisterschaftsleader Uwe Lang (Schweinfurt 7 Osella BMW) und den Schweizer Marcel Steiner mit seinem Martini BMW.
Im Lager der Tourenwagen wird ein Hauch von Formel 1 und DTM wehen. Mit einem Opel Astra V8 Coupe, aus den aufgelösten Werksbeständen des Rüsselsheimer Automobilherstellers, hat der siebenfachen Bergmeister Norbert Brenner, seine Startzusage gegeben. Sein Versprechen auch in 2007 nach Homburg zu kommen, wird der Schweizer Reto Meisel einlösen, seit letztem Sommer Halter des Streckenrekords für Tourenwagen. Meisel führt derzeit in der Bergmeisterschaft für Tourenwagen mit seinem Mercedes 190, der von einem 580 PS starken Formel 1 Motor der Marke Judd „befeuert“ wird. Bereits zu den Stammgästen am Karlsberg zählt der Franke Norbert Handa (Bergmeister 2002), mit seinem über 600 PS starken Lancia Deta Allrad und nicht zu vergessen, der amtierende Deutsche Bergmeister Herbert Stolz aus Innsbruck mit seinem babyblauen Porsche 935 II. Nach einjähriger Abstinenz, zählt das Rennen wieder zum KW Berg-Cup für Spezial-Tourenwagen der Gruppen H und FS (Freestyle). Allein die Hälfte des Feldes ist vom Schlage eines VW Polo, Opel Kadett, BMW 320, Renault Clio, Mercedes 190 Evo II, Ford Escort oder VW Golf. Darüber hinaus zählt das einzig verbliebene Bergrennen im Saarland zum Classic-Berg-Cup und Fiat-Lancia Sportpokal. Nach einer Pause von genau 10 Jahren hat sich der NSU Bergpokal für die 2007er Ausgabe angemeldet. An die 10 Exemplare, der aus den 1960er und 70er Jahren stammenden legendären NSU TT und TTS Modelle wollen in Homburg um Punkte fahren.
Eingeläutet wird der Motorsport-Event bereits am Freitag (13.07) ab 17 Uhr mit der Technischen Abnahme der Rennwagen im Fahrerlager unterhalb des „Stumpfen Gipfels“. Trainiert wird am Samstag (14.07) zwischen 8 und 18 Uhr. Für den Sonntag (15.07.) sind dann drei Rennläufe, bereits ab 8 Uhr vorgesehen.
Alle weiteren Informationen sind im Internet zu finden auf der Clubseite www.homburger-bergrennen.de
(von Thomas Bubel)
Organisationsleiter
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40.Osnabrücker ADAC Bergrennen 11./12.08.07 |
(vom 07.Juli 2007) |
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Osnabrücker ADAC Bergrennens,
in gut einem Monat senkt sich die Start-Flagge zum 40. Osnabrücker ADAC Bergrennen.
Am 11. und 12. August 2007 wird am "Uphöfener Berg" ein Automobil-Event der Sonderklasse die vielen Freunde der unterschiedlichsten Fahrzeugtypen, -kategorien und -baureihen in die herrlich gelegene "Borgloher Schweiz" locken.
Bereits jetzt nehmen zahlreiche Medien regen Anteil an den vielen Programmhighlights und berichten über die Einzelheiten.
Beispielhaft möchten wir an dieser Stelle auf die Vorberichterstattung der Neuen Osnabrücker Zeitung, Online-Redaktion, hinweisen, die für die vielen Fans des Bergrennsports und des Automobils im allgemeinen zahlreiche Detailinformationen aufbereitet hat.
Unter dem Link
www.neue-oz.de/service/bergrennen_2007
kann man den ausführlichen Vorbericht nachlesen. Der MSC Osnabrück e.V. im ADAC als Veranstalter freut sich über das Medieninteresse am Bergrennen, wovon nicht zuletzt alle Automobilsportinteressierten profitieren.
Mit freundlichen Grüßen
MSC Osnabrück e.V. im ADAC
Bernd Stegmann Organisationsleiter
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Vorschau ESCHDORF (L): Hochklassiges Starterfeld |
(vom 04.Juni 2007) |
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Seit den Glanzjahren des einstigen Düdelinger Bergrennens Mitte der 1980er Jahre wurde den Fans des Bergrennsports kein derart erstklassiges Teilnehmerfeld in Luxemburg mehr geboten, wie sich nun für das am 9./10. Juni angesagte "European Hill Race" ankündigt. Obschon sich die veranstaltende "Union des Pilotes" seit jeher um attraktive Starterfelder bemühte, konnte sie nie zuvor eine derart geballte Ladung internationaler Spitzenfahrer mit zudem äußerst spektakulärem Fahrzeugmaterial nach Eschdorf locken.
Wenige Tage vor dem offiziellen Anmeldeschluss (3. Juni) liegen bereits rund 100 Nennungen vor, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass die deutschen Bergspezialisten in Eschdorf dieses Jahr u. a. um Punkte zum AVD-Sportwagen-Bergcup, zum KW Berg-Cup (Gruppe H, E1/Freestyle) sowie zum deutschen Classic Berg Cup kämpfen werden. Zudem genießt das Eschdorfer Bergrennen aber auch durch seine einzigartige Atmosphäre und die ausgezeichnete, sehr breite Strecke mit erstklassigem Belag weit über unsere Landesgrenzen hinaus hohes Ansehen bei Fahrern und Zuschauern. Bereits jetzt konnte sich der Veranstalter die Zusagen von 8 F3000-Fahrern sichern, mit Eschdorf-Streckenrekordinhaber Lionel Regal, dem französischen Bergmeister 2005 und 2006, im neuen Reynard-Mugen Honda 01L, Lorentzweiler-Gesamtsieger Fabien Frantz (F, Reynard-Cosworth 93D), dem Sieger des "Cups der Schweizer Berge 2005" Eric Berguerand (CH, Lola-Cosworth T96/50), dem mehrfachen ungarischen und dreifachen österreichischen Bergmeister Laszlo Szasz, Sieger der FIA-Europa-Berg-Trophäe 2002, im Reynard-Zytek 01L, dem französischen Nachwuchstalent Alban Thomas (Lola-Judd B99/50), dem neunfachen belgischen Bergmeister Jean Schmits (Ralt-Cosworth Rt23), und natürlich dem Luxemburger ex-Meister Guy Demuth. Auch der Reynard-Cosworth 93D des Hauser-Teams "Racing Experience" wird am Start sein, wobei bislang jedoch noch nicht feststeht, wer als Fahrer fungieren wird. Neben dieser Meute an rund 450 PS starken 3-Liter-Formelwagen sticht in Eschdorf aber ganz besonders das rund 20 Fahrzeuge zählende Feld der zweisitzigen Sportprototypen hervor, wovon rund ein Dutzend mit ca. 390 PS starken BMW-3 Liter-Motoren ausgerüstet sind. Neben Jörg Weidinger (D), Tourenwagen-Europabergmeister 2005 und 2006, bringen hier der derzeit Dritte der französischen Bergmeisterschaft Cyrille Frantz, der dreifache deutsche Vize-Bergmeister Uwe Lang, der französische "U25"-Bergmeister 2004 Frank Cannata, Eschdorf-Sportwagen-Rekordhalter Jacques Marchal (B), Bernd Simon (D) sowie der Luxemburger Nic Brebsom allesamt einen Osella-BMW PA20S an den Start, derweil die Schweizer Marcel Steiner und Urs Müller auf einen Martini-BMW Mk77 bzw. einen Argo-Alfa Romeo vertrauen. Doch auch die Tourenwagen- und Gran-Turismo-Fans kommen in Eschdorf auf ihre Kosten, mit u.a. dem Schweizer Publikumsliebling Bruno Ianniello im ca. 600 PS starken Lancia Delta S4, dem Österreicher Herbert Stolz (Porsche 935 Bi-Turbo 4x4 mit rund 650 PS), dem siebenfachen deutschen Bergmeister Norbert Brenner im ex-DTM-Opel Astra V8 (rund 400 PS), dem Franzosen Jean-Pierre Prevot (Porsche RSR im 935er Look), den BMW M3 des Franzosen Nicolas Werver und des deutschen EM-Fahrers Rainer Krug, sowie den zahlreichen aufgemotzten Opel Kadett, VW Polo, Golf und Scirocco, BMW 2002 und 320, Renault Clio, Megane und R8 Gordini, Ford Escort, usw. aus dem deutschen KW Berg-Cup
(von Patrick Weber)
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Vorschau WOLSFELD (D): 176 Starter, davon 29 Luxemburger |
(vom 23. Mai 2007) |
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Nie zuvor nahmen derart viele Luxemburger Fahrer an einem ausländischen Bergrennen teil wie am kommenden Pfingstmontag in Wolsfeld.
Doch wen wundert´s, liegt der kleine Ort doch nur einen Katzensprung von Luxemburg, genau gesagt Echternach (Richtung Bitburg) entfernt. Zudem erfreut sich die sehr knifflige, aber umso selektive Strecke bei den Aktiven größter Beliebtheit. Dies scheint jedoch nicht nur bei den Luxemburger Fahrern der Fall zu sein, die nach Lorentzweiler und Abreschviller (F) am Montag zum dritten Mal in dieser Saison um Bergmeisterschaftspunkte kämpfen, sondern auch bei den Einheimischen, kann der EMSC Bitburg doch auf ein Rekordnennergebnis von insgesamt 176 Wagen und Fahrern verweisen. Beim Kampf um den Gesamtsieg dürften vor allem die insgesamt 8 zweisitzigen Sportwagen, angeführt vom deutschen Rekordmeister Herbert Stenger (Eigenbau-BMW), den Schweizern Marcel Steiner (Martini-BMW Mk77) und Bruno Winkler (Stenger-BMW) sowie Uwe Lang und Bernd Simon (beide Osella-BMW PA20S), im Rampenlicht stehen. Allerdings muss auf der extrem engen Strecke mit einer sehr kniffligen Haarnadelkurve kurz nach dem Start vor allem auch Publikumsliebling Bruno Ianniello aus der Schweiz auf seinem Lancia Delta S4 als Zünglein an der Waage beachtet werden, der hier in der Vergangenheit bereits zu Gesamtsiegehren kam.
Aus dem insgesamt 101 Fahrzeuge (!!!) umfassenden Feld des "KW Berg-Cups" (Gruppen H und E1/FS) dürften am Ende sogar gleich mehrere Fahrer in die Top10 vorfahren. Besonders im 44 (!!) Wagen umfassenden Feld der 2 Liter-Klasse sind Fahrer wie Holger Hovemann (Opel Kadett C Risse 16V), Andreas Kokor (Ford Escort Mk1 RS 2000), Dirk Preisser (C-Kadett 16V) u.v.m. zu beachten.
Derweil der Schweizer Reto Meisel im Mercedes-Judd 190 mit V8-Formel 1-Motor es auf dieser Strecke wohl nicht allzu leicht haben wird, an seine bisherigen Tourenwagensiege in der deutschen Berg-Meisterschaft anzuknüpfen. Erschwert wird die Aufgabenstellung noch dadurch, dass das deutsche Wertungssystem (Addition sämtlicher Laufzeiten, in Wolsfeld deren 4) keinen Fehler zulässt.
Eine Erfahrung, welche Guy Demut im Lola-Zytek B02/50 F3000 bereits vor zwei Jahren hier gemacht hatte, als er sich einen Ausrutscher leistete und daher nicht gewertet wurde. Am Montag möchte der Luxemburger Ex-Meister es demnach nun besser machen und sich auch in der Meisterschaftstabelle weiter nach vorne arbeiten. Ob er auch im Kampf um den Gesamtsieg mitreden kann, muss sich dagegen erst zeigen, nachdem in Wolsfeld vor einigen Jahren mit Christian Hauser ja bereits ein Luxemburger Fahrer seinen Namen ins Palmar´s hatte einschreiben können. Auch Léon Linden, der zweite Luxemburger Formelwagen-Pilot im Feld, wird es in Wolsfeld schwer haben, sich gegen die deutsche übermacht zu wehren, doch der Luxemburger Titelverteidiger wird vor allem seine Meisterschaftsrivalen im Auge behalten und möchte diesmal endlich die Tourenwagenfahrer hinter sich lassen, die derzeit mit Romain Theissen und Gerry Schanen die Tabelle anführen. Und gerade diese zwei Fahrer treffen nun am Montag erstmals im direkten Zweikampf in der Division 5 (+2 bis 3,5 Liter) aufeinander. Denn während Schanen den gewohnten ex-Duwo-BMW M3 einsetzt, hat sich Romain Theissen etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Da er befürchtete, mit dem gewohnten ex-Le Mans-Porsche die enge Spitzkurve nicht meistern zu können, hat er sich nach einem Ersatzfahrzeug umgesehen und wurde beim Schweizer Bruno Ianniello fündig, indem er dessen zweiten Lancia Delta S4 gemietet hat. Wie er jedoch auf Anhieb mit diesem Allradler zu Recht kommen wird, muss sich am Wochenende zeigen. Unter den 29 Luxemburger Fahrern sind in Wolsfeld nahezu alle einheimischen Bergspezialisten und sogar noch einige mehr, wie etwa die Rallyespezialisten Jacques Gregorius (Renault Clio RS Ragnotti Gr. N) und Steve Zimmer (BMW 318is Gr. H). Besonders hervorstechen dürften so beispielsweise auch Bob Kellen (BMW M3), Pascal Achen (erstmals am Berg im Mitsubishi Lancer Evo 8), Claude Poorters (Subaru Impreza GT), Marc Ernster (Ford Escort RS2000) oder auch Publikumsliebling Petar Nerancic im Rover Mini Cooper.
Das Mammutprogramm beginnt am Sonntag ab 9.30 mit den Trainingsläufen (bis ca. 18 Uhr), der erste Start zu den 4 Rennläufen ist am Montag ab 9.30 Uhr vorgesehen.
(von Patrick Weber)
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Blitzbericht ABESCHVILLER (F): Andreas Kokor gewinnt die Klasse H5 |
(vom 29. April 2007) |
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Der dritte Lauf der Französischen Bergmeisterschaft in Abreschviller am Fuße der Vogesen endete mit dem ersten Gesamtsieg im 2007er Championnat für Lionel Regal. Der Mann vom ASA Beaujolais steuerte seinen Reynard 2KL Mugen F3000 bereits im ersten von drei Rennläufen schneller denn je über die 2,1 km lange Piste Richtung St. Quirin.
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von nahezu 154 km/h, bei stehendem Start versteht sich, und einer Zeit von 49,101 Sekunden brannte Regal einen neuen Streckenrekord in den lothringischen Asphalt, der von der Sonne bestens aufgeheizt war. Der Sieger vom Col Saint Pierre, Sebastian Petit (Reynard 95 D F3000), war in seinem besten Lauf nur 0,4 Sekunden langsamer als der amtierende Meister Frankreichs, blieb jedoch über der alten Rekordmarke. Seine derzeit bestechende Form bestätigte Fabien Frantz im Reynard 92 D F3000. Der Lorentzweiler-Sieger aus dem Jura schaffte es um haaresbreite sich den jungen Schweizer Eric Berguerand und Lokalmatador Alban Thomas (beide Lola F3000) vom Leib zu halten. Cyrille Frantz schlug in Abreschviller in die gleiche Kerbe wie Bruder Fabien. Nach langer Durststrecke bedeute Cyrills Bestzeit von 51,412 Sekunden, knapp am Gruppe C-Rekord von Alain Castellana vorbei, seinen zweiten Sportwagensieg in Folge. Der Freiburger Patrik Zajelsnik (Osella BMW CN) fuhr sehr engagiert und riskierte viel, musste sich jedoch am Ende mit Rang 10, hinter der versammelten Sportwagenelite (Eric Pernot, Daniel Bassora und Alain Castellane) vorlieb nehmen. Der zweite Deutsche in einem Rennsportwagen, Frank Debruyne kam bereits im Training bei Posten 7 von der Strecke ab und beschädigte seinen Dallara Formel 3 arg. Einen sensationellen 13. Gesamtrang in diesem erlesenen Feld der 129 gewerteten Piloten, sprang für Bruno Ianniello heraus. Das war jedoch noch ich alles. Wie Regal im ersten Rennlauf am Sonntagvormittag, steigerte auch der Schweizer im Lancia Delta S4 seinen eigenen Tourenwagenrekord um rund 1,5 Sekunden (!) auf aktuelle 54,932 Sekunden. Bester Luxemburger war Guy Demuth im Lola Zytek F3000 auf Platz 11.
KW Berg-Cup Pilot Andreas Kokor (Ford Escort Mk1 RS 2000) gewann die Klasse H5 auf Platz 52 der Endabrechnung.
(von Thomas Bubel)
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Vorschau Course de Côte Abreschviller am 28. / 29. April 2007 |
(vom 25. April 2007) |
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171 Fahrzeuge am Start, 10 F3000 kämpfen um den Sieg.
Mit dem Bergrennen Abreschviller geht die französische Berg-Meisterschaft am Wochenende des 28./29. April in die dritte Runde. Etwa eine Autostunde von Saarbrücken oder auch Kehl/Strassburg entfernt, ist das im Departement 57 (Moselle) gelegene Rennen am Besten über die Autobahn Metz-Strasbourg, Ausfahrt Sarrebourg, zu erreichen.
Starkes deutsches Kontingent
Immerhin 12 deutsche Fahrer werden die Anreise ins Nachbarland antreten, womit sie nach Luxemburg (14 Fahrer) das zweitgrößte ausländische Kontingent darstellen. Während Ute Jene ihren Morris Cooper S im Historischen Feld an den Start bringt, geht Reiner Bühler im Peugeot 205 Rallye in Gruppe N bis 1,4 Liter an den Start, wo er vor allem auf Lokalmatador Emilien Corbeil (Peugeot 106 Rallye) trifft, den französischen Nachwuchsbergmeister 2005.
Frank Debruyne im Dallara 393 trifft auf immerhin 11 Klassengegner in der Klasse der Formel 3B (24 mm-Luftmengenbegrenzer) und Formel Renault, derweil die beiden unter slowenischer Lizenz gemeldeten Brüder Patrik und Alex Zajelsnik auf ihren beiden Osella-BMW PA20S in Gruppe CN die französische Sportwagenelite aufmischen wollen.
Das Gros der deutschen Fahrer ist aber wie gehabt in der vom Veranstalter erfreulicherweise ausgeschriebenen Gruppe H am Start. Die Polo-Treter Peter Naumann, Martin Kleiner und Helmut Gehring, Andreas Kokor im Ford Escort Mk1 RS 2000 sowie die drei Opel Kadett C von Guy Blind, Alex Konstanzer und Manfred Koebele treffen dabei nicht nur auf den Belgier Pascual Perez im Peugeot 306 Maxi-Kitcar, sowie den Schweizer Marcel Nusbaumer im VW Golf, sondern vor allem natürlich "Rakten-Bruno" Ianniello im Lancia Delta S4.
Insgesamt 171 Fahrer und Fahrzeuge gehen in Abreschviller an den Start, davon 17 im separaten Rennen der Historischen Fahrzeuge, welche um ihre eigene französische Meisterschaft antreten. Favorit ist in diesem kleinen, aber feinen Feld der Schweizer Kurt Buess, der Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre auch in Luxemburg zahlreiche Gesamtsiege feierte und nun einen Merlyn Mk21-Formelwagen steuert. Seine Hauptgegner dürften die Briten Simon und Jane Harrat sein, die einen March 71 B bzw. Brabham BT 21 B an den Start bringen. Aber auch Fahrzeuge wie Alpine A110, Fiat Abarth 1000 TC, Renault 8 Gordini, oder auch Alfa Romeo Giuletta bzw. GT Veloce werden die Herzen der Fans höher schlagen lassen.
Spitzenkampf zwischen Regal, Petit, Frantz, Thomas und Berguerand (CH)
Im Feld der "modernen" Fahrzeuge geht es - zum dritten Mal in dieser Saison - um Punkte zur französischen Bergmeisterschaft, zweifellos eine der professionellsten Landesmeisterschaften am Berg. Nachdem der Champion 2005 und 2006 Lionel Regal, bekanntlich auch Streckenrekordinhaber in Eschdorf, wo er 2004 und 2006 gewann, beim Saisonauftaktrennen in Bagnols-Sabran nach einem Wetterumschwung nur knapp den Sieg verpasst hatte und das 2. Rennen am Col St. Pierre auslassen musste, da er zeitgleich beim EM-Auftakt am Monte-Erice (Sizilien) antrat, möchte der Bergprofi aus Lyon nun in Abreschviller seinen ersten Gesamtsieg im diesjährigen französischen Championat in sein Palmares einschreiben. Doch im insgesamt 10 F3000 umfassenden Feld darf sich der 32-jährige Regal im Reynard 2KL (ex-Formel Nippon) auf der sehr kurzen Strecke nicht den geringsten Fehler erlauben, sind seine Gegner doch bis in die Fingerspitzen motiviert, den Meister in seine Schranken zu weisen.
Besonders Sebastien Petit, 2004 auf einem Osella-BMW Vize-Meister, scheint nun endlich auch im Reynard 95D F3000 an alte Sportwagenerfolge anknüpfen zu können, wie sein erster Gesamtsieg am Col St. Pierre in Abwesenheit von Regal zeigte. Doch auch Lorentzweiler-Gesamtsieger Fabien Frantz, am Col St. Pierre mit nur 0,210 Sekunden Rückstand Zweiter, scheint im Reynard 92D F3000 derzeit in Topform zu sein und könnte sich mit einem ersten Sieg innerhalb der frz. Meisterschaft zudem ein verspätetes Geburtstagsgeschenk machen, nachdem er am 20. April 41 wurde. Und Lokalmatador Alban Thomas im Lola T99/50 muss man vor heimischem Publikum natürlich ganz besonders im Auge behalten, immerhin ist er der letzte französische F3000-Fahrer, der Regal schlagen konnte, nämlich im April 2006 in Bagnols-Sabran.
Hecht im Karpfenteich der Franzosen wird aber mit Sicherheit der junge Schweizer Eric Berguerand im Lola T96. Eigentlich war er als großer Favorit an den Col St. Pierre angereist, nachdem er zwei Wochen zuvor in Bagnols-Sabran als zweiter F3000-Pilot nur knapp hinter Regal ans Ziel gekommen war, doch der 28-Jährige haderte vor Wochenfrist mit einem schlechten Setup und musste sich am Ende mit Platz 3 begnügen, nachdem er während der beiden ersten Rennläufen noch in Führung lag. Auf seiner Website kündigt der hochmotivierte Youngster auf jeden Fall an: "In Abreschviller will ich endlich aufs oberste Podiumstreppchen steigen".
Vorerst schwer einzuschätzen ist Stephane Baudin, der erstmals seinen in Japan erstandenen Reynard 01 einsetzen will, auf dessen Lieferung er nun über ein Jahr gewartet hatte. Baudin hatte vor zwei Jahren etwas überraschend das Bergrennen Beaujolais gewonnen und muss fahrerisch auf jeden Fall zu Frankreichs Topfahrern gezählt werden, dies obschon er vorige Saison mangels Fahrzeug pausieren musste. Nicht nur zu einem gemütlichen Familienausflug reisen aber auch Vater Jean-Louis und Sohn Anthony Neveu aus der Savoie nach Lothringen.
Nachdem Neveu senior vor der Saison 2005 einen schweren Arbeitsunfall erlitten hatte, gab es diesen Winter erneut einen Rückschlag, als der Garagist sich einen komplizierten Beinbruch zuzog. In Abreschviller wird er erstmals in dieser Saison wieder in seinen weissen Reynard 93D einsteigen. Sohn Anthony (27), dessen Bruder Michael als eine der grössten französischen Nachwuchshoffnungen galt, bevor er Anfang des Jahrtausends im Toj-Sportwagen bei einem Rennunfall ums Leben kam, wird derweil in seiner zweiten F3000-Saison im Ralt Rt23 versuchen, seine bisherigen Fortschritte zu bestätigen.
16 Gruppe C-Sportprotoypen
Wie sich Guy Demuth (Lola-Zytek B02/50) in diesem auserlesenen Spitzenfeld schlagen kann, bleibt abzuwarten, doch genau wie Lokalmatador Antoine Lombardo aus den Vogesen im Reynard 94D werden auch für den Luxemburger ex-Meister die Trauben in Abreschviller extrem hoch hängen. Zumal auch das insgesamt 16 Fahrzeuge umfassende Feld der Sportprototypen mit vor allem dem französischen Vize-Meister Eric Pernot, Cyrille Frantz, Franck Cannata, den beiden deutsch-slowenischen Brüdern Patrik (unser Foto) und Alex Zajelsnik (allesamt auf Osella-BMW PA20S 3L), sowie 2005-Vize-Meister Alain Castellana und Daniel Bassora (beide Norma M20) die F3000-Meute kräftig aufmischen wird.
BMW STW, Audi A4 STW, 8 Porsche, 9 BMW M3 und...Bruno Ianniello im Lancia Delta S4
Doch Abreschviller, das sind nicht nur knapp 60 Formel- und Sportwagen, sondern auch ein extrem abwechslungsreiches Feld der Touren- und GT-Wagen. Hier stechen ganz besonders der BMW 320 STW von ex-Europameister Françis Dosières, der Audi A4 quattro STW von Daniel Roudet, der Peugeot 306 Kitcar von Jean-Luc Fritsch oder auch die insgesamt 8 Porsche (GT3, 993 Turbo bzw. 935 RSR) mit u.a. auch ex-Formel 2-Pilot Christian Debias, sowie 9 BMW M3 (u.a. mit dem extrem spektakulären Shweizer Driftzauberer Marc Fleury), ein Mitsubishi Lancer, zwei Lotus Exige, zwei Subaru Impreza, aber auch solche Exoten wie der Scora AMD mit Renault-Turbo-Motor von Roger L´ Hermet, der CG Simca Turbo von Yannick Poinsignon, der Jide-BMW von Robert Cannata oder der Marcadier Barzoï von Pierre Bukowski hervor. Auch der ex-Wolf Racing-Ford Focus, den im Vorjahr der Luxemburger Nicolas Rossy fuhr, wird am Start sein.
Immerhin 14 Luxemburger Fahrer haben zudem ihre Nennung zu diesem einzigen Neuzugang im Luxemburger Bergmeisterschaftsterminkalender abgegeben. Neben Guy Demuth (Lola-Zytek B02/50 F3000) gehen auch Léon Linden (Martini-Honda Lk59 1.1L) und Hugo Vitali (Reynard-Opel 903) im Feld der insgesamt 42 Formelwagen an den Start, Alain Pier (Opel Astra), Joelle Wiltgen und Yves Stocklausen (beide Honda Civic Type-R) sind in Gruppe N (insgesamt 26 Starter) gemeldet, während das übrige Luxemburger Feld mit Romain Theissen (Porsche 996 GT3 RS), Gerry Schanen, Bob Kellen (beide BMW M3), Pascal Achen (BMW 325i), Jean-Paul Erasmy (Renault Clio RS Cup), Jean-Paul und Christian Uhres (beide Opel Corsa Gsi) sowie Marc Ernster (Ford Escort RS2000) in der speziell für die Luxemburger Lizenzierten separat ausgeschriebenen Gruppe ACL/L-GT eingeschrieben ist.
Auf der 2,1 km langen Strecke mit einer durchschnittlichen Steigung von 5 % kämpft die Luxemburger Kolonie natürlich in erster Linie um ihre landesinterne Hierarchie, auf deren Basis die Punktevergabe für die Luxemburger Bergmeisterschaft berechnet wird, wobei sich Guy Demuth die besten Chancen auf die Höchstpunktzahl ausrechnen darf, während es dahinter besonders zwischen Titelverteidiger Léon Linden, Romain Theissen sowie den beiden BMW-Piloten Gerry Schanen und Bob Kellen spannend um die direkten Ehrenplätze werden dürfte. Doch auch der Vergleich zu den Zeiten der französischen "Creme de la creme", aber auch den vielen regionalen Grössen aus Elsass und Vogesen, dürfte nicht uninteressant werden.
Als besonders spektakuläre Zuschauerpunkte sind in Abreschviller die extrem enge Spitzkurve zu empfehlen, vor allem aber auch eine sehr knifflige Linkskurve am Ende des sehr schnellen, an die Spitzkurve anschliessenden mittleren Streckenteils, dort wo zwei Jahren der fünffache französische Bergmeister Bernard Chamberod im Reynard F300O einen Trainingsabflug hatte und auch am Renntag im dritten Lauf erneut arg in Bedrängnis geriet.
Am Sonntag ab 10 Uhr stehen drei Rennläufe auf dem Programm, wobei wie in Luxemburg nur die schnellste Laufzeit gewertet wird. Die Trainingsläufe werden bereits am Samstag ab 14.30 Uhr bestritten.
(von AUTO REVUE Chefredakteur Patrick Weber)
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