Absage für Rennsteig 2010 - Wiedersehen am Glasbach 2011 (vom 14. März 2010)
Andreas Kokor zum letzten Mal beim Rennsteig Bergrennen 2008Die Wiederbelebung des traditionsreichen „Glasbach Bergrennens“, welches von 1974 bis 1991 auf der heimischen Bergstrecke zwischen Bad Liebenstein und Ruhla durchgeführt wurde, ist schon seit vielen Jahren ein gesteztes Ziel der RSG Altensteiner Oberland.
"Nun wollen wir uns aus verschiedenen Gründen bereits im aktuellen Jahr dieser Herausforderung stellen" erklärt Markus Malsch, Vorsitzender der RSG, gegenüber der Presse.

Anzeigen, Verfahren ...
Nachdem das Rennsteig Bergrennen in den letzten fünf Jahren erfolgreich in der angrenzenden Region um den Austragungsort Winterstein verankert wurde, ergaben sich bezüglich der Planungssicherheit und der nötigen Weiterentwicklung immer größere Probleme mit dem anliegenden Privatwaldbesitzer. Dieser machte das Rennsteig Bergrennen schnell über die Grenzen Thüringens hinaus bekannt. Unzählige Anzeigen und Verwaltungsgerichtsverfahren gegen die RSG als Veranstalter rückten das Bergrennen in das Licht der Öffentlichkeit.

Thüringen bekennt sich zum Bergrennsport
Dies sorgte für viel Ärger und Frust bei den Organisatoren. Doch dank dieser Entwicklung wurde es möglich, dass sowohl die Behörden als auch die Ministerien des Freistaates Thüringen auf die Veranstaltung aufmerksam wurden und gemeinsam mit der RSG nach neuen Wegen suchten. Auch der Freistaat möchte die Tradition des Bergrennsportes fördern und dort helfen, wo sich ehrenamtlich Menschen engagieren, um Thüringen weiter voran zu bringen.

Wiederbelebung des "Glasbach Bergrennens"
Da die Wiederbelebung des in 1991 letztmalig ausgetragenen „Glasbach Bergrennens“ entsprechender Vorbereitungszeit bedarf und die vorhandenen Kapazitäten sowie die gesamte Energie der Mitglieder und Förderer der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. im ADAC in Anspruch nimmt, hat die RSG ab dem Jahr 2011 geplant, das Bergrennen auf der traditionsreichen Strecke am „Glasbach“ auszutragen.
„Wir möchten uns in diesem Zusammenhang bei allen bedanken, welche die vergangenen Bergrennveranstaltungen erst ermöglichten und freuen uns auf ein Wiedersehen am „Glasbach“ , wenn es wieder heißt: Der Berg ruft“, sagte der RSG-Vorsitzende Markus Malsch abschließend.

(von RSG Altensteiner Oberland e.V. im ADAC)

 
132 Nennungen zum KW Berg-Cup 2010 eingegangen (vom 19. Februar 2010)
Wehrend es in der Motorsportszene zurzeit noch sehr ruhig ist, laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen zur 24. Saison des KW Berg-Cup bereits auf Hochtouren. Beim ersten Sportleiter der Gruppe H / FS-Vereinigung Wolfgang Glas gingen in den vergangenen Wochen zahlreiche Anmeldungen ein. Das Licht im Büro des Malermeisters aus Scherstetten in der Nähe von Mickhausen ging regelmäßig erst zur "Geisterstunde" aus. Nach Bearbeitung aller eingegangen Unterlagen kann die Vorstandschaft des Berg-Cup e.V. mit Stolz 132 Nennungen für das Cup-Jahr 2010 vermelden. Trotz anhaltender Wirtschaftskrise konnte die Zahl der Einschreibungen im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht gesteigert werden. Einziges Indiz für die schlechte Konjunktur ist die hohe Zahl der Teamnennungen. 23 Fahrerduos werden sich in den 11 Bergrennen am Lenkrad abwechseln, jedoch gemeinsam Punkte einfahren. Fahrer aus fünf Nationen, darunter mit Werner Heindrichs (Opel Veytal Corsa), erstmals ein Pilot aus Belgien, bilden ein internationales und buntes Feld, das auch von den Neueinsteigern Bernhard Permetinger (Österreich / Ex-Auer BMW M3) und dem schnellen Schweizer Martin Bürki (VW MB Polo) bereichert wird. Bis auf die FS/E1-Klassen sind die jeweiligen Hubraumklassen üppig besetzt. In der Gruppe H bis 1150 ccm liegen 15 Nennungen (4 Teams) vor. 32 Namen finden sich in der Liste der Gruppe H bis 1300 ccm (5 Teams). Erfreulich ist der Zuwachs in der Klasse bis 1600 ccm mit 22 Fahrern (4 Teams). Stattlich ist wie gewohnt die Truppe der 2 Liter-Piloten, mit 49 Fahrern (9 Teams). Die Gruppe H beschließen die vier Piloten der Klasse über 2000 ccm. Zusammengefasst haben in der Gruppe FS/E1 zehn Fahrzeuge gemeldet (1 Team). Beim Studium der aktuellen Liste sind einige interessante Neuigkeiten zu entdecken. So bereichern die Rückkehrer Peter Naumann (VW Polo G60), Ralf Kroll (VW Lehmann Golf) und das Team Brügge/Ratersmann (VW AGRO-Line Golf 8V) die 2 Liter-Klasse. Leider ist wohl auch in diesem Jahr ein Start von Andreas Kokor mit seinem neuen Ford Escort Mk1 sehr unwahrscheinlich. In der Klasse H 1300 will es der mehrfache Berg-Cup-Gesamtsieger Franz Weißdorn (VW Polo 16V) nochmals wissen und ist in der kleinen Division zu den Favoriten zu zählen. Eine neue Herausforderung sucht sicherlich der amtierende Deutsche Bergmeister Reto Meisel. Der Schweizer hat eine Doppelnennung (bis und über 2000 ccm) eingereicht und wird voraussichtlich seinen Vierzylinder DTM-Mercedes einsetzen, derweil Meisels V8-Bolide vom Vorarlberger Walter Terler gefahren werden soll. Für eine spannende Saison ist also gesorgt. Saisonstart für den KW Berg-Cup und die angeschlossene KW 8V-Trophy ist in genau 12 Wochen, am ersten Mai-Wochenende beim European Hillrace im luxemburgischen Eschdorf. Die vorläufige Einschreibeliste des Cups gibt es seit Freitagabend auf der Internetseite Berg-Cup.de zusehen.

(von Thomas Bubel / Andreas Kokor)

 
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